Wasserstoff als Wärmequelle für die private Wärmeversorgung?

In der Gemeinde Neuhofen wurde in Kooperation mit dem Gasversorger Thüga ein Pilotprojekt gestartet, das die Umstellung des Erdgasnetzes in einem ausgewählten Wohngebiet auf 100 % Wasserstoff vorsieht. Ein entsprechender Antrag für dieses Vorhaben wurde über das Klimaförderungsprogramm KIPKI gestellt, aber nicht bewilligt. Das Vorhabe soll nach Aussagen von Herrn Bürgermeister Marohn auf der Informationsveranstaltung zum Quartierskonzept und Nahwärmekonzept am 7. Mai 2024 trotzdem weiter verfolgt werden.

Haushaltsplanung 2024 der Ortsgemeinde Neuhofen – Haushaltsrede von Anette Winter im Gemeinderat

Liebe Mitbürgerinnen und Bürger,

die erfreuliche Nachricht, der Haushalt der Gemeinde Neuhofen ist ausgeglichen. Dennoch möchte ich als Mitglied des Gemeinderats darauf hinweisen, dass mir insbesondere im Bereich Bildung, Klimawandel und Biodiversitätsverlust ein zu geringes Engagement auffällt.
Trotz positiver Einflüsse wie Schlüsselzuweisungen und einem geplanten Entschuldungsprogramm seitens des Landes werden weiterhin neue Schulden aufgenommen, und es wird in kostspielige Sanierungsmaßnahmen investiert. Großprojekte wie das Otto Ditscher Haus haben sich um 200% verteuert.
Für die Bildung unserer Kinder plädiere ich für eine Neupriorisierung der Bauvorhaben, wobei die Schule höchste Priorität genießen sollte. Als Vertreterin der Grünen werde ich dem Haushalt nicht zustimmen, da wichtige Themen vernachlässigt wurden und ich nicht vom Haushaltsentwurf für das Jahr 2024 überzeugt bin.
Lesen Sie hier meine gesamte Rede zum Haushalt 2024
Ihre Anette Winter

Aus dem Gemeinderat vom 7.2.2023: Der Ortsgemeinderat Neuhofen stimmt über den Flächennutzungsplan Rheinauen ab

Der Flächennutzungsplan weist in Neuhofen zwei Zielkonflikte mit überregionalen Plänen auf. Daher hat die Behörde der Regionalplanung Rhein-Neckar darauf hingewiesen, dass der Flächennutzungsplan in dieser Form nicht genehmigt wird. In der Abstimmung hält der Ortsgemeinderat trotzdem mehrheitlich an den bisherigen Planungen fest. Der Grüne Ortsverband spricht sich dagegen aus.

Lesen Sie warum.