Am 3. September 2026 beschäftigte sich der Gemeinderat auf Anregung von Anette Winter erstmals mit dem Thema der Stolpersteinverlegung.
Eigentlich sollte der Tagesordnungspunkt nur noch Formsache sein, da sich Frau Winter im Vorfeld mit Herrn Marohn abgestimmt hatte und dieser seine Unterstützung mündlich zugesichert hatte. Doch in der Sitzung am 3. September wurde dem Gemeinderat überraschend ein Gegenvorschlag unterbreitet, sodass es zunächst zu keiner Abstimmung kam.
Die Presse reagierte entsprechend entsetzt darüber, dass ein derart sensibles und erinnerungskulturell bedeutsames Thema politisch instrumentalisiert wurde.
Daraufhin nahm Frau Winter erneut mit allen Fraktionen das Gespräch auf. Gemeinsam wurde ein Antrag formuliert, der von Frau Winter eingebracht und schließlich am 18. September 2026 von allen Fraktionen unterstützt wurde. Damit konnte eine gemeinsame Grundlage für die geplante Stolpersteinverlegung geschaffen werden.