Antrag: Erstellung eines Maßnahmenpaketes zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Woogstraße (Priorisierung von Fuß- und Radverkehr sowie Unfallprävention)

Nachdem wir 2025 ein Verkehrsumfrage in Neuhofen durchführten haben, ist unser Ziel auf genannte Problemstellen im Gemeinderat hinzuweisen.

Es geht in dem Antrag um die Frage: Können Kinder, Seniorinnen und Senioren und alle anderen Bürgerinnen und Bürger aus den süd-östlichen Ortsteil oder aus Waldsee kommend sicher und selbstständig mit dem Fahrrad oder zu Fuß in unsere Ortsmitte gelangen? Heute lautet die Antwort leider: Noch nicht überall.

Es gibt verschiedene mögliche Verbindungen aus den südlichen Ortsteilen und aus Richtung Waldsee. Aber jede dieser Routen hat ihre Schwächen – sei es durch starken Autoverkehr, durch parkende Fahrzeuge oder durch unübersichtliche Verkehrsführungen.

  • Die Woogstraße ist trotz Tempo 30 durch den hohen Auto-, Bus- und LKW-Verkehr für Radfahrer*innen wenig attraktiv und teilweise gefährlich. Bürger*innen haben uns wiederholt von Geschwindigkeitsübertretungen und der Missachtung der Rechts-vor Links Regel berichtet.
  • Die Verbindung über Rudolf-Wihr-, Friedrich-Ebert- und Rehütterstraße ist grundsätzlich verkehrsärmer. Die vorhandenen Verschwenkungen machen die Strecke derzeit jedoch nicht besonders attraktiv und intuitiv. In der Rehütterstraße wird durch beidseitiges Parken die Fahrbahn teilweise stark verengt. Hier wären aus unserer Sicht Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit erforderlich.
  • Die Ludwigstraße ist bereits für den Radverkehr ausgewiesen, bleibt durch die versetzte Parksituation den gemeinsamen Verkehrsraum und die Rechts-vor-Links Straßeneinmündungen jedoch unübersichtlich.

Wir möchten wissen, welche Verbindung insgesamt die sicherste und attraktivste Route in die Ortsmitte ist – und diese dann gezielt verbessern.

Eine sichere Rad- und Fußwegeverbindung ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Menschen auch ohne Auto sicher und selbstständig zur Schule, zur Kita, zur Post, zum Rathaus, zur Sparkasse oder zur Sporthalle kommen können. Dafür brauchen wir eine durchgängige, verständliche und sichere Verkehrsführung.

Leider wurde unser ursprünglicher Antrag im Laufe der Beratung etwas verwässert. Es wurde vereinbart, die Prüfung nicht auf den von uns vorgeschlagenen Bereich zu begrenzen, sondern auf das gesamte Ortsgebiet auszuweiten. Nichtsdestotrotz wurde uns zugesichert, dass insbesondere die Woogstraße noch einmal genauer in den Fokus genommen werden soll.

Wir sind grundsätzlich zufrieden, dass das Thema der sicheren Wege für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen nun geprüft werden soll. Gleichzeitig werden wir an dem Thema weiter dranbleiben und, wenn notwendig, weitere Anträge formulieren.

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