{"id":2082,"date":"2026-03-16T15:16:18","date_gmt":"2026-03-16T14:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/?p=2082"},"modified":"2026-08-06T18:34:18","modified_gmt":"2026-08-06T16:34:18","slug":"gemeinderatssitzung-17-3-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/?p=2082","title":{"rendered":"Gemeinderatssitzung 17.3.2026"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sitzung fand nicht wie gew\u00f6hnlich im Rathaus in Sitzungssaal statt, sondern im B\u00fcrgerhaus, \u201eNeuer Hof\u201c. Grund war der zu erwartende Besucherandrang, denn auf der Tagesordnung stand die Planung, die Tiefengeothermie auf Neuh\u00f6fer Gemarkung zu etablieren. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kommunale W\u00e4rmeplanung: Standortplanung W\u00e4rmegewinnung durch Geothermie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Hilfe der Tiefengeothermie soll in Neuhofen ein Nahw\u00e4rmenetz aufgebaut werden. Durch die k\u00fcrzlich gegr\u00fcndete kommunale Anstalt \u201eRegenerative Energien Neuhofen A\u00f6R\u201c ist es m\u00f6glich, die notwendigen hohen Investitionen zu t\u00e4tigen, ohne dass die Kommunalaufsicht aufgrund der bereits hohen Verschuldung der Gemeinde Neuhofen eingreifen und das Projekt verbieten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn die Kosten sind erheblich: Ein Meter W\u00e4rmeleitung schl\u00e4gt mit rund 1.000 Euro zu Buche. Angesichts dieser Summen ist es nachvollziehbar, dass auch Sorgen bestehen \u2013 insbesondere die Bef\u00fcrchtung, dass die Gemeinde im Falle eines Scheiterns auf den Kosten sitzen bleiben k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich ist eine Kommune kein Unternehmen, und kommunale Haushalte unterliegen strengen Kontrollen, um die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor finanziellen Risiken und Gefahren zu sch\u00fctzen. Da es kein Alleingang wird, sondern eine Kooperation \u00fcber die Projektgesellschaft Geopfalz mit den Stadtwerken Speyer und Schifferstadt (beide in kommunaler Hand), ist die Wirtschaftlichkeitspr\u00fcfung f\u00fcr alle Beteiligten ein wesentlicher Bestandteil der Planung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die M\u00f6glichkeit, die W\u00e4rmeversorgung vor Ort auf Erdw\u00e4rme umzustellen, begr\u00fc\u00dfen wir als GR\u00dcNE ausdr\u00fccklich. Neben den Herausforderungen des Klimawandels sprechen auch Abh\u00e4ngigkeiten von anderen L\u00e4ndern und wenigen Lieferanten, die die Energiepreise durch Gewinnmitnahmen stark erh\u00f6hen, gegen fossile Energietr\u00e4ger. Gleichzeitig nehmen wir die ge\u00e4u\u00dferten Bedenken unserer B\u00fcrger*innen ernst. Jedes Bauvorhaben hat Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Nach sorgf\u00e4ltiger Abw\u00e4gung sehen wir in der Geothermie eine gute Chance im Vergleich zur weiteren Nutzung fossiler Energien. Dies im Hinblick auf die CO2 Immissionen und die preiswerte Versorgung mit W\u00e4rmeenergie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Gemeinderatssitzung wurde die grunds\u00e4tzliche Zustimmung erteilt sowie der B\u00fcrgermeister beauftragt, geeignete Fl\u00e4chen zu identifizieren und Gespr\u00e4che mit der Firma Geopfalz aufzunehmen. Als m\u00f6gliche Standorte wurden sowohl Ackerfl\u00e4chen als auch Gr\u00fcnfl\u00e4chen zwischen Offlachweg und Schlicht genannt. Vorgesehen ist, gemeindeeigene Fl\u00e4chen auf die A\u00f6R zu \u00fcbertragen, die diese anschlie\u00dfend in die Firma Geopfalz als Gesch\u00e4ftsanteil einbringt. Die GR\u00dcNEN k\u00f6nnen diesem Vorgehen zustimmen, werden jedoch versuchen darauf hinzuwirken, dass keine Fl\u00e4chen betroffen sind, die f\u00fcr Natur- und Erholungsr\u00e4ume von besonderer Bedeutung sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Informationen zur Tiefengeothermie: <a href=\"https:\/\/www.vg-rheinauen.de\/leben-in-der-vg\/klimaschutz\/tiefengeothermie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.vg-rheinauen.de\/leben-in-der-vg\/klimaschutz\/tiefengeothermie\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Parkplatzbewirtschaftung &#8222;Schlicht&#8220; und Festlegung Parkentgelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Zeitung war es bereits zu lesen. Die H\u00f6he der Parkgeb\u00fchren f\u00fcr Besucher der Schlicht f\u00fchrte zu einigen Diskussionen. Letztendlich hat man sich auf einen Tagesbetrag von 7,-\u20ac und einem Abendtarif ab 15 Uhr von 5,- \u20ac geeinigt. Waldfriedhofbesucher m\u00fcssen nichts bezahlen. Uns GR\u00dcNEN ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderung nur die reduzierte Geb\u00fchr bezahlen m\u00fcssen, um die Schlicht nach dem barrierefreien Umbau auch nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erbpachtvertrag mit der kath. Kirchengemeinde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die katholische Kirche das Aus der Kita beschlossen hat, wird das Geb\u00e4ude nach den Sommerferien leer stehen und kann einer neuen Nutzung zugef\u00fchrt werden. F\u00fcr die betreuende Grundschule, die im Zuge des verpflichtenden Ganztagsangebots k\u00fcnftig deutlich mehr Sch\u00fcler*innen aufnehmen muss, stellt dies einen echten Gl\u00fccksfall dar. Die Gemeinde hat daher beschlossen, das Geb\u00e4ude samt des sehr ansprechenden Au\u00dfengel\u00e4ndes auf Dauer zu pachten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irritierend sind f\u00fcr uns jedoch die unterschiedlichen Aussagen zum Zustand des Geb\u00e4udes. Als die Kirche die Gemeinde um finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Geb\u00e4udeunterhalt bat, wurde das Geb\u00e4ude als derart marode beschrieben, dass nur ein Abriss infrage komme. Nun soll es f\u00fcr die betreuende Grundschule genutzt werden, ohne dass von einer grundlegenden Sanierung die Rede ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zu erwartenden Kosten f\u00fcr die Erstanpassung des Geb\u00e4udes und die fortlaufende Instandhaltung sehen wir weiterhin kritisch und werden die Entwicklung aufmerksam begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Energetische Sanierung und Erweiterung<\/strong> <strong>eines Netto-Marktes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Netto-Markt plant eine umfassende Sanierung sowie eine Erweiterung des Standorts \u2013 eine gute Nachricht f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Wir GR\u00dcNEN begr\u00fc\u00dfen diese Ma\u00dfnahmen ausdr\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Parkplatzreihe an der Seite der Carl-Rei\u00df-Stra\u00dfe sowie die Pkw-Zufahrt von dort sollen, gem\u00e4\u00df der vorgelegten Pl\u00e4ne, entfallen. Den Ausweis von nur 6 Fahrradstellpl\u00e4tzen zur Stra\u00dfe halten wir GR\u00dcNE f\u00fcr unzureichend, zumal 62 Pkw-Stellpl\u00e4tze vorgesehen sind. Viele Kunden erreichen den Markt aktuell mit dem Rad. Wir hoffen, dass der Betreiber des Netto-Marktes sich ein Beispiel am Penny-Markt in Waldsee nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Thema Begr\u00fcnung gibt es Nachbesserungsbedarf. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und zunehmend hei\u00dfer Sommer ist ein solcher Zustand heute nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Wir halten es daher f\u00fcr notwendig, die Begr\u00fcnung des Areals \u2013 insbesondere durch die Neupflanzung von B\u00e4umen auf dem Parkplatz \u2013 wieder st\u00e4rker in den Fokus zu r\u00fccken. Auch eine Fassadenbegr\u00fcnung sollte umgesetzt werden. Nur so kann das Projekt den heutigen \u00f6kologischen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig die Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr alle verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir GR\u00dcNE bedauern, dass diese Anregungen nicht verbindlich f\u00fcr das Bauvorhaben vom Gemeinderat vorgegeben werden k\u00f6nnen. Nur die Fassadenbegr\u00fcnung und Bepflanzungen wurden im Bebauungsplan des Gebietes vorgegeben. Hier darf es keine Abstriche geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sitzung fand nicht wie gew\u00f6hnlich im Rathaus in Sitzungssaal statt, sondern im B\u00fcrgerhaus, \u201eNeuer&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":2086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,78],"tags":[],"class_list":["post-2082","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-aus-dem-gemeinderat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2082"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2082\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2088,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2082\/revisions\/2088"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-neuhofen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}